Über die Freude - auch in solchen Zeiten...

Hallo lieber Freund

COVID-19

COVID-19 scheint als apokalyptischer Reiter die Weltherrschaft übernommen zu haben. Ein ganz schwieriges Thema. Wie geht es Dir dabei? Wenn ich mit meinen Mitmenschen darüber spreche, nehme ich Verschiedenes wahr. Angst, Besorgnis, Panik... Aber auch Gelassenheit oder sogar totale Gleichgültigkeit. Was die von mir befragten Menschen gemeinsam haben? Sie möchten, dass dieses Corona Virus sofort verschwindet. Ich auch - und am besten noch mit allen anderen Leiden oder Krankheiten auf dieser Welt wie die saisonale Grippe, Hungersnot, Krebs etc.. Mir fällt auf, dass aktuell viele Menschen mehr Angst vor COVID-19 haben als vor einer richtigen Grippe. Auch Krebs scheint Mainstream zu sein... Schade. Als ich mich dann gefragt habe, warum Dies so sein könnte, wurde mir Folgendes klar:

Neues/Unbekanntes kann uns grosse Angst machen. Existenzielle Ängste können hervorgerufen werden (und Angst ist kein guter Ratgeber, #wcpapiervorrat, #desinfektionsmittelklauimspital, #undsonstigefragwuerdigedinge).

Warum ist Das so? Unser Hirn ist ein Gewohnheitstier bzw. funktioniert sehr oft mittels Autopilot. Wir werden mit einer Situation konfrontiert, also getriggert und machen dann die Schublade in unserem Hirn auf, die schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat (unbewusste Erinnerung), greifen nach der passenden Reaktion und handeln entsprechend. In den Alltagssituationen kein Problem. Ob es glücklich macht, ist eine andere Frage. Aber was ist, wenn eine Pandemie auf uns zukommt, welche so schwerwiegend zu sein scheint, die die ganze Welt betrifft? Unser Hirn hat keine Schublade für solche Situationen (ausser Du wurdest in diese Richtung trainiert) und wird auf die Urinstinkte zurückgeworfen. Es geht dabei nur noch um das Überleben. Im schlimmsten Fall gerät man in Panik und macht egoistische Dinge wie Desinfektionsmittel-Diebstahl in Spitäler etc.. Ja, Neues/Unbekanntes kann sich auch so äussern, als wäre man komplett ausgeliefert oder sogar ohnmächtig. Man kann sich gefühlt an Nichts mehr festhalten und macht sich beispielsweise abhängig von den Medien und lässt das eigene Glück von guten oder eher schlechten Entwicklungen bestimmen.

Ich nehme die Situation mit dem Corona Virus sehr ernst. Mir liegt es am Herzen, dass Du Dich und Deine Mitmenschen schützt - aber vor allen Leiden und Krankheiten. Und ich bitte Dich von ganzem Herzen entsprechende Massnahmen zu treffen. Hier findest Du mehr Informationen zur aktuellen Situation und wie Du Dich und Deine geliebten Mitmenschen schützen kannst.


Öffnungszeiten bis Ende März 2020

Ja, auch ich treffe Massnahmen sowie auch unser Yogastudio. Mich hat es tatsächlich mit Fieber und Husten etc. ins Bett gelegt. Ich bin nun zu Hause unter Quarantäne, da mir Dies mein Hausarzt verordnet hat. Unter diesen Umständen kann ich den Yogaunterricht natürlich nicht durchführen. Bis mindestens Sonntag, 21. März 2020 werden die Yogaklassen ganz gestrichen. Wie es danach bis Ende März 2020 weitergeht und darüber hinaus teile ich Dir dann noch mit wenn es soweit ist. Ich bedaure Dies wirklich sehr. Aber noch mehr bedauern würde ich, wenn ich Dich anstecken oder gefährden würde. Alle Freunde mit Abonnement erhalten für diese Ausfallzeit eine entsprechende Verlängerung ihres Abonnements. 


Freude

Zu den vom BAG genannten Massnahmen, ist es auch wichtig, dass Du Dein Immunsystem mit gesunder Ernährung, Liebe und Freude stärkst. Es gibt Studien, die belegen, dass beispielsweise die Freude Dein Immunsystem stärkt. Warum? Es werden Hormone ausgeschüttet, die diese Kampf-Zellen stärken. Und genau in der jetzigen Zeit ist es wichtig, positiv zu bleiben, damit die Angstschwingung nicht noch mehr gefüttert wird. Angst macht krank.

Lachen ist gesund und erzeugt ein Gefühl von Freude. Deshalb gebe ich Dir nun eine kleine Aufgabe. Du brauchst dazu nur Dich und einen Bleistift. Und vielleicht noch Desinfektionsmittel (Stift soll von Bakterien und Viren etc. befreit sein). Sicher ist sicher. Nimm den Stift zwischen Deine Zähne und lass ihn für einige Sekunden an Ort und Stelle. Stelle aber sicher, dass man Deine Zähne sehen kann. Lippen zu machen ist ein Verstoß gegen die Spielregeln. Und nun setze um, was Yoga uns lehrt. Beobachte, nehme wahr... Was passiert nun? Deine Stimmung sollte sich spätestens nach 60 Sekunden verändern. Du solltest freudiger sein.

Diese Aufgabe habe ich von einem Freund bekommen, der Psychotherapeut ist. Er macht diese Übung immer wieder mit seinen Klienten und erzählt von Erfolgen, wenn man Dies in Situationen der Angst, Trauer etc. praktiziert. Sie funktioniert bei vielen Menschen, denn mit einem Stift im Maul signalisieren wir unserem Hirn, dass wir mit einem Lachen versehen sind. Wir sagen unserem Hirn also, dass wir frohen Mutes sind. Unser Hirn kann dann nicht unterscheiden, ob wir aus einem "echten" Grund fröhlich sind (gute Nachrichten etc.) oder aufgrund dieser Aufgabe mit dem Stift. Jedenfalls schüttet unser Hirn dann entsprechende Hormone aus, die unserem Geist und Körper (!) gut tun. 

Wenn diese Übung nicht unterstützt, Du Dich nicht fröhlicher fühlst, dann lade ich Dich ein, Folgendes zu tun. Schau mit dem Stift in Deinem Mund in den Spiegel oder stell Dir vor, Du würdest von Deinem Chef dabei ertappt werden, wie Du diese Aufgabe durchführst.

Wenn Das auch nicht hilft, kannst Du mich gerne anrufen und ich erzähle Dir ein paar lustige (aber auch sehr peinliche) Geschichten von mir. :-).

Ja, lieber Freund. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen. Pass gut auf Dich und Deine Mitmenschen auf. Verbreite Freude und Liebe. Bleib gesund. Geistig wie auch körperlich. 

Herzliche Umarmung (nur virtuell)!

Deine Manon

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