Let's "fight"...

Happy PRIDE month my lovely friend!


Wir befinden uns in der Mitte des feurigen Monats Juni 2020, Monat der LGBT's. Ein Hoch auf diese wunderbaren Menschen, die unsere Welt mit ihrem fabelhaften Wesen bereichern. Aus diesem Grund möchte ich diesen Newsletter all den mutigen Menschen auf unserer Erde widmen, die für sich und Andere/Anderes einstehen und für Akzeptanz und Umsetzung mit offenem Herzen kämpfen - und den Menschen, die auf dem Weg dazu sind. Ihr seid fabelhaft. Dehnt Euch aus und steckt die Umwelt mit Eurer Energie an.


Let's "fight"

Du fragst Dich bestimmt, warum ein Yoga Teacher von einem Fight schreibt, oder? Ja, ich verabscheue psychische oder physische Gewalt. Wenn ich von einem Fight/Kampf etc. spreche oder schreibe, meine ich Folgendes:

Ein Kampf ist, wenn man Inneres (z. B. Gefühle, innere Stärke, Überzeugungen) nach Aussen trägt und für sich und Andere/Anderes mit Selbstliebe und Liebe einsteht und die machtlose Haltung eines Opfers verlässt.


Das ist unter Anderem auch Yoga - und genau diese Thematik möchte ich mit diesen Zeilen ansprechen. Während meiner beruflichen Tätigkeiten als Coach sowie in der Privatwirtschaft fiel mir auf, dass viele Menschen redeten - nur nicht mit den "richtigen" Personen. Oft bekam ich mit, dass hinter einem Rücken von einer Person gesprochen wurde - und Das nicht einmal nett und wohlwollend. Es wurde geklönt, gemotzt wie ungerecht doch Alles ist, interpretiert und es wurden Hirngespinste kreiert, die ich unter Anderem noch kreativ fand. :-). Sie erzählten MIR von ihren Themen, sprachen aber nicht direkt die Person an, die betroffen war. Merkwürdig. Warum nur? Ihnen fehlte der Mut bei sich hinzuschauen, zu den Gefühlen zu stehen und für sich zu kämpfen. Dies war meist auch ihre direkte oder indirekte Antwort, die ich bekommen habe, nachdem ich diese Frage gestellt habe. Mir kam im Anschluss dann auch noch die Lehre von Byron Katie in den Sinn - mit ihren 4 Fragen, die wir in der Coaching-Ausbildung behandelt haben:

  1. Ist das wahr?

  2. Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

  3. Was passiert, wenn Du diesen Gedanken glaubst?

  4. Wer wärst Du ohne den Gedanken?

Spannend, oder? Was macht Das mit Dir?

Keep it simple, oder?

Nein, so einfach ist es natürlich nicht immer. Ich möchte Niemanden beratSCHLAGEN, aber wenn ich darf, möchte ich Menschen inspirieren und motivieren, bei Unklarheiten zuerst nachzufragen, bevor man interpretiert oder sich kreative Horrorszenarien ausmalt. Wenn man bereits bei den Interpretationen angekommen ist, können diese 4 Fragen von Byron Katie sicherlich unterstützen. Fazit für mich bezüglich der 4 Fragen ist, dass wir oft den Gedanken zu viel Raum lassen und uns auf Annahmen, die oft nicht immer wahr sind, stützen. Aber wird dadurch das Leben bereichert? Dient Das der Umwelt? Ich finde NEIN, denn die Lebensenergie wird dadurch eingeschränkt. Warum ich Das so bestimmt erwähne? Ich bin ein kreativer Meister der Gedankenspiele und habe meine Erfahrungen in der Vergangenheit mit meinem Hirn und den daraus resultierenden Gefühlen erschaffen. Im positiven Sinne, aber auch im Negativen, was Stress in mir auslöste. Dank der Befassung mit der Yoga-Philosophie vor mehr als 10 Jahren und sehr guten zwischenmenschlichen Begegnungen, habe ich mehr und mehr gelernt, dass der direkte Weg der Kommunikation der Schlüssel ist, um unnötige Grübeleien von der Welt zu schaffen.


Ein Beispiel... Ich habe während einem Gespräch, ungute Gefühle in mir wahrgenommen und mein Gegenüber direkt gefragt, wie ich Das und Das verstehen kann. Ich stand zu mir und erwähnte, was diese Worte in mir bewirkten - völlig Gewalt-frei - aus meiner Wahrnehmung aus. Ich stand zu meiner Verletzlichkeit... Ich war bei mir... Ich spürte wie stark ich bin, wenn ich zu mir und meinen Gefühlen stehe. Was danach in diesem Gespräch entstand, war fast schon wie ein Wunder. Mein Gesprächspartner und ich kamen auf die selbe Augenhöhe und meine unguten Gefühle verpufften - PUFF. Unklarheiten waren wie von der Welt geschaffen. Mein Geist beruhigte sich und die Verbindung mit meinem Gegenüber festigte sich. Ich fühlte mich leicht und meine Energie floss wieder. Das meine ich mit Kampf - ein Kampf mit offenem Herzen.


The power of the question...

Genau. Fragen haben eine unglaubliche Wirkung und können Dein Leben so sehr bereichern. Ob Du Dein Selbst fragst oder Dein Gegenüber (Beruf, Familie, Freundschaft, Liebe)... Und darum stelle ich nun die folgende Frage in den Raum...


Wie soll das Gegenüber ein offenes Herz für einen Menschen haben, wenn Dieser selbst verschlossen ist?


Eine kleine Übung...

Du bist herzlich dazu eingeladen während der kommenden Tage Folgendes zu leben:

  1. In der Liebe für Dich zu bleiben.

  2. Während Interaktionen wahrnehmen, was für Gefühle in Dir entstehen. (Wenn ich täglich am Morgen meditiere, fällt mir Das leichter...)

  3. Bei Unklarheiten bei Deinem Gegenüber nachzufragen und erwähnen, was das Gespräch mit Dir macht.

  4. Dein Herz für Dein Gegenüber offen zu halten. Auch diese Person will gesehen werden.

  5. Leben und leben lassen.

Falls Du von Deinen Erfahrungen erzählen möchtest, bin ich sehr gerne für Dich da.


In diesem Sinne wünsche ich Dir jetzt ein mit Wundern versehenes Wochenende.


Namasté

Manon


PS: PUFF... :-).


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